KIT war im Vorjahr 230-mal im Einsatz

Das Kriseninterventionsteam Vorarlberg (KIT) ist im Vorjahr zu 230 Einsätzen gerufen worden. Damit bewegt sich die Zahl der Betreuungseinsätze auf einem konstanten Niveau. Der Großteil der Einsätze war nach plötzlichen Todesfällen nötig.

Derzeit sind 85 ehrenamtliche Mitarbeiter bei der Krisenintervention & Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) tätig, davon 56 Frauen und 29 Männer. Sie stehen Menschen unmittelbar nach traumatischen Ereignissen wie plötzlichen Todesfällen oder schweren Unfällen in den ersten Stunden zur Seite.

1.472 ehrenamtliche Einsatzstunden

Die Zahl der Betreuungseinsätze bewegt sich seit Jahren auf einem konstanten Niveau. Im Vorjahr wurden die KIT-Mitarbeiter zu 230 Einsätzen gerufen, im Jahr zuvor waren es 227 Einsätze. Die Anzahl der betreuten Menschen lag im Vorjahr bei 984, 2016 waren es 1.179. Das bedeutet eine Gesamtzahl von 1.472 ehrenamtlichen Einsatzstunden im Jahr 2017. Im Jahr zuvor waren es 1.546 Einsatzstunden.

83 Einsätze gab es im Vorjahr nach plötzlichen Todesfällen, 65 Einsätze nach Unfällen. 37 Mal musste eine Todesnachricht überbracht werden, 30 Mal wurden Angehörige nach Suiziden betreut. Die KIT-Mitarbeiter werden von Blaulichtorganisationen oder Krankenhäuser angefordert.

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