Leichter Rückgang bei Holzernte in Vorarlberg

Vorarlbergs Holzernte verzeichnete im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang. Mit gut 300.000 geschlagenen Festmetern gab es ein Minus von einem Prozent gegenüber 2016. Knapp ein Sechstel davon war schadhaft - ein Anstieg von drei Prozent.

Insgesamt wurden 313.802 Festmeter Holz geschlagen. Es gab allerdings schon bessere Holzernten. Verglichen mit den vergangenen zehn Jahren waren das um neun Prozent weniger als der Durchschnitt. Zwei Drittel der Ernte waren Sägerundholz, ein Drittel Brennholz bzw. Waldhackgut.

Schäden durch Käfer, Pilze und Stürme

2017 gab es auch Schäden zu verzeichnen - etwa durch den Borkenkäfer, Pilze, aber auch durch Sturm. Rund 54.000 Erntefestmeter waren schadhaft. Das entspricht einem Anstieg von drei Prozent gegenüber 2016. Noch nicht inbegriffen sind die Schäden durch den Orkan Burglind, der Anfang 2018 über Vorarlberg gezogen ist.

Der Wald in Vorarlberg ist auch ein wichtiger Arbeitgeber. Laut Agrarlandesrat Erich Schwärzler (ÖVP) sind 3.500 Personen in Vorarlberg in der Wald-und Holzwirtschaft tätig. Zudem wächst der Wald in Vorarlberg. Laut Österreichischer Waldinventur liegt der jährliche Holzzuwachs bei rund 600.000 Vorratsfestmetern.

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