Funken: Vielerorts wurde der Winter vertrieben

Der Funken ist ein uralter Brauch - traditionell soll damit der Winter ausgetrieben werden. Manchmal läuft alles nach Plan und manchmal auch nicht. In Klaus stürzte der Funken heuer um, in Gantschier explodierte die Hexe erst Stunden später - und ein Jubiläum gab es in Feldkirch-Nofels.

Sendehinweis: „Vorarlberg heute“, 18.2.2018, 19.00 Uhr, ORF2

Insgesamt brannten an diesem Wochenende rund 100 Funken im Land - so auch in Klaus, wo es aber nicht nach Plan lief. Der Funken erwies sich als nicht gerade standhaft und stürzte um.

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Klaus: Funken stürzt um

Nicht besonders standhaft war heuer der Funken in Klaus - er kippte um.

Spannung beim Gantschierner Funken

Spannend war es beim Gantschierner Funken. Zuerst wollte der traditionell genagelte Montafoner Funken gar nicht brennen, dann fiel er auseinander und es brannten zwei Hälften. Die meisten Zuschauer freuten sich bereits auf eine Hexenbeerdigung. Aber als viele schon bei Glühmost und Würstle saßen, ist die Hexe dann doch noch explodiert - gesehen haben das zu später Stunde allerdings nur mehr wenige.

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Gantschier: Zwei Hälften brennen
Der Gantschierner Funken wollte heuer zuerst gar nicht brennen, dann fiel er auseinander und es brannten zwei Hälften.

Jubiläum in Feldkirch-Nofels

In Feldkirch-Nofels wird heuer ein Jubiläum gefeiert - seit 50 Jahren ist hier die Feuerwehr für den Bau des Funkens verantwortlich. Seit Faschingsdienstag haben rund 20 Feuerwehrler den Jubiläumsfunken aufgestellt. Die einzelnen Funkenzünfte entwickeln über die Jahre hinweg unterschiedliche Bauweisen. So auch in Nofels: Frei nach dem Motto „wenig Holz und lange Brenndauer“ hat man hier eine ganz besondere Bauweise entwickelt.

50 Jahre Funken Nofels

Das Funkenfest soll den frostigen Winter und die bösen Geister vertreiben. In Nofels feiert man heuer das 50-Jahr-Jubliäum. „Vorarlberg heute“ war dabei.

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