Hohes Brandschutzniveau in Altersheimen

Nach der Brandschutzkatastrophe in Egg vor zehn Jahren gab es weitreichende Konsequenzen: Die Brandverhütungsstelle legte ein höheres Sicherheitsniveau fest, dem nun alle Altersheime im Land entsprechen.

Am 8. Februar vor zehn Jahren kamen bei einem verheerenden Brand im Altersheim von Egg elf Bewohner ums Leben. Eine Bewohnerin verstarb wenige Tage danach im Krankenhaus - mehr dazu in Brandkatastrophe von Egg jährt sich zum zehnten Mal.

Seit der Brandkatastrophe wurden weitreichende Konsequenzen im Brandschutz umgesetzt. Eingeleitet wurden diese bereits unmittelbar nach der Katastrophe, so Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP). Bereits am Tag danach habe der damalige Landeshauptmann Herbert Sausgruber eine sofortige Überprüfung der 49 Altersheime im Land angefordert.

Brandschutzbeauftrage in allen Heimen

Die Brandverhütungsstelle legte in Folge ein höheres Schutzniveau fest. Alle Heime Vorarlbergs mussten auf dieses Niveau gebracht werden, erklärt Ralph Pezzey von der Brandverhütungsstelle des Landes. Im Bereich des baulichen Brandschutzes wurden gesicherte Fluchtwege, beziehungsweise horizontale Evakuierungsmöglichkeiten in den Geschossen, umgesetzt. Zudem, so Pezzey, verfügen alle Heime nun eine Brandmeldeanlage in Vollschutzausführung, die die Alarmierung direkt zur Rettungs- und Feuerwehrleitstelle durchschalten.

Außerdem mussten die Heimen einen Brandschutzbeauftragen nominieren, der selbst Kontrollen durchführt, aber auch das Personal zum Thema Brandschutz schult. Dieses Brandschutzniveau ist mittlerweile in allen Heimen des Landes umgesetzt.

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