Kunstschnee-Produktion in Zahlen

Ohne Schnee, kein Wintertourismus, so einfach die Rechnung der Touristiker. In Vorarlberg gibt es insgesamt 1.800 Beschneiungsanlagen. Fast jede dritte davon steht im Skigebiet Lech/Zürs.

In Lech/Zürs sei im heurigen Winter eine halbe Million Kubikmeter Kunstschnee erzeugt worden, sagt Michael Manhart, der Geschäftsführer der Skilifte Lech. Normalerweise brauche man die doppelte Menge Kunstschnee, aber heuer habe man nur zu Beginn der Saison die Grundbeschneiung der Pisten vornehmen müssen. Danach hat es laut Manhart keinen Kunstschnee mehr gebraucht, weil dauernd Naturschnee gefallen ist.

500.000 Kubikmeter Kunstschnee wird auch pro Winter im Brandnertal erzeugt. Laut Markus Comploj, Geschäftsführer der Bergbahnen Brandnertal, hat die Grundbeschneiung mit 100 Anlagen im Dezember und Anfang Jänner stattgefunden. In den kommenden Tagen seien noch punktuell Nachbeschneiungen erforderlich, sagt Comploj.

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Schnee-Depots bereits im Oktober

Kunstschnee-Depots bereits im Oktober anzulegen, mache aber nur in höher gelegenen Skigebieten Sinn, sagt Comploj. Im Brandnertal seien im Oktober noch die Wanderer unterwegs. Im Skigebiet Lech/Zürs wünscht sich Manhart schon seit Jahren einen Speichersee, wie er nun auch im Skigebiet Silvretta/Montafon angedacht ist. Aus seiner Sicht wäre ein Speichersee hilfreich, um künftig schneller und energie-effizienter beschneien zu können.

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