Schweizer und Vorarlberger Politiker für S18

Politiker aus der Schweiz und aus Vorarlberg haben sich am Freitag bei einem Treffen für den Bau der geplanten Bodenseeschnellstraße S18 ausgesprochen. Diese Verkehrsverbindung werde die Lebensqualität tausender Menschen verbessern.

Beim Treffen in Widnau im Schweizer Rheintal betonten die Teilnehmer, dass das Rheintal nicht nur eine gemeinsame Wirtschaftsregion sondern auch ein gemeinsamer Lebensraum sei. Eine Verbindungsstraße sei unerlässlich.

Politiker aus Schweiz und Ländle für S18

Politiker aus der Schweiz und aus Vorarlberg haben sich am Freitag bei einem Treffen für den Bau der geplanten Bodenseeschnellstraße S18 ausgesprochen.

In der Grenzregion Rheintal leben auf beiden Seiten des Rheins rund 240.000 Menschen. Die Bevölkerung wächst stetig an - und damit auch der Verkehr. Die geplante S18 durch das Ried sei die einzig mögliche Verbindung der Autobahn dies- und jenseits des Rheins, waren sich die Teilnehmer einig.

„Mehr als nur eine Straße“

Die S18 wäre mehr als nur eine Straße, sagte Marc Mächler, Regierungsrat des Kantons St. Gallen. Die Straße würde für den Kanton St. Gallen bedeuten, dass die Bevölkerung und die Wirtschaft eine deutlich bessere Verbindung nach Vorarlberg und damit in den EU-Raum hätten.

Entscheidung Anfang 2020?

Zuletzt stellte die Vorarlberger Landesregierung eine Trassenentscheidung zwischen der Ostumfahrung Lustenau und der Riedstraße für dieses Jahr in Aussicht. Die Optimierung der Trasse sei aber sehr umfangreich und komplex, sagte Günter Fritz, Projektleiter bei der ASFINAG. Dieser Zeitplan werde sich keinesfalls ausgehen.

Man wolle das Jahr 2018 für die Grundlagenforschung nutzen, im Jahr 2019 wolle man das Hauptaugenmerk auf Planungen und Abstimmungen legen und erst Anfang 2020 könne man dann eine Trassenentscheidung erwarten, so Fritz.

Die Schweizer sind bereit

Die Landesregierung habe alles unternommen, um die Verkehrsbelastung zu verringern, sagte Vorarlbergs Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Manche Faktoren könne man aber nicht beeinflussen. Er könne nicht sagen, wie lange gewisse Rechtsverfahren dauern werden. Diese seien in einem Rechtsstaat aber zu akzeptieren.

Auf Schweizer Seite sind die Vorbereitungen laut Angaben der Verantwortlichen bereits abgeschlossen. Das entsprechende Areal sei auf Schweizer Seite bereits ausgeschieden und der Auftrag für die Erarbeitung des generellen Projekts sei erteilt, so Jürg Röthlisberger, Direktor des Schweizer Bundesamtes für Straßen.

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