Zumtobel dürfte sich von Schumacher trennen

Der börsenotierte Leuchtenhersteller Zumtobel dürfte sich laut APA von seinem Vorstandsvorsitzenden Ulrich Schumacher trennen. Der Aufsichtsrat veröffentlichte eine Kurzmitteilung, dass man „in Gespräche über eine vorzeitige Trennung“ eintrete.

Andere Optionen werden laut gut informierten Kreisen nicht mehr erwogen. Bereits zu Wochenbeginn hatte das Gremium verlautbart, dass Schumacher in einem Schreiben Gespräche über eine einvernehmliche Aufhebung seines noch bis 2020 laufenden Vertrags angeboten habe. Schon damals hieß es von Unternehmensseite, man werde diese Gespräche aufnehmen.

Schumacher ließ aber wenig später ausrichten, dass eine Trennung lediglich eine Option von mehreren sei. Man werde „ergebnisoffene“ Gespräche führen, und er stehe als Vorstandsvorsitzender weiter zur Verfügung. Davon war am Donnerstag aber keine Rede mehr - mehr dazu in Schumacher: Rücktritt nur eine Option.

Rücktritt von Aufsichtsräten

Ende Dezember kündigten die beiden Aufsichtsräte Stephan Hutter und Hans Peter Metzler ihre Rücktritte per 31. Jänner an. Es soll ein tief greifendes Zerwürfnis zwischen Management und Teilen des Aufsichtsrats bestehen - mehr dazu in Zumtobel: Aufsichtsräte legen Funktionen zurück

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