Feuerwehr rückte in Silvesternacht elf Mal aus

Die Silvesternacht ist heuer eher ruhig verlaufen: In Summe elf Mal mussten die Feuerwehren ausrücken. Mehr zu tun hatten die Polizisten im Land: Rund 100 Einsätze gab es landesweit zu verzeichnen.

Übereifrige und meist jugendliche Silvesterfans nervten so manchen Anrainer mit Böllern und Raketen: Polizisten im ganzen Land mussten etliche Male wegen Lärmbelästigungen ausrücken. Zu späterer Stunde sorgten dann betrunkene Party-Gänger für Raufereien. In einzelnen Fällen wurden Beteiligte leicht verletzt, es wurde aber niemand festgenommen, teilt die Landespolizeidirektion mit.

Wenige Feuerwehreinsätze

Die Feuerwehren waren in der Silvesternacht elf Mal im Einsatz. In Nüziders hatte eine verirrte Rakete ein Feuer unter einem Auto ausgelöst. In Hard, Höchst und Hörbranz brannten Hecken und Bäume durch Feuerwerkskörper. Vereinzelt steckten unbekannte Täter Altkleider- und Müllcontainer mit Raketen in Brand, etwa in Göfis, Hard, Wolfurt und Hörbranz.

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Ruhige Silvesternacht

Im Beitrag sehen Sie: Lars Moosbrugger und Rainer Fitz (Pressesprecher Landespolizeidirektion).

Der größte Vorfall ereignete sich in Feldkirch, wo gegen 6.00 Uhr morgens ein Saunahaus beim Levner Weiher in Brand geriet. Die beiden Personen, die dort übernachteten, konnten sich unverletzt ins Freie retten. Darüber hinaus wurden ein Briefkasten in Hard und ein Kaugummiautomat in Bregenz durch pyrotechnische Artikel beschädigt.

Stier in Lustenau entlaufen

Zu einem skurrilen Vorfall kam es bereits vor Mitternacht in Lustenau. Gegen 23.10 Uhr entlief ein Stier seinem Besitzer und beschädigte ein Gebäude. Der Besitzer fing das Tier wieder ein und brachte es in seinen Stall zurück.

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