Land investiert in Wasserwirtschaft

Das Land Vorarlberg gibt neuerlich knapp 420.000 Euro für den Ausbau und die Erneuerung von Abwasserbeseitigungsanlagen aus. Konkret werden damit drei Projekte in den Marktgemeinden Hörbranz und Wolfurt finanziert.

Wie der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) am Donnerstag mitteilte, stehe die Bereitstellung einer effizienten und funktionierenden Abwaserbeseitigung im Mittelpunkt. Aber auch eine funktionierende Wasserversorgung gehöre zur „Grundausstattung einer jeden Gemeinde“.

900.000 Euro werden in Wolfurt aufgewendet

Die nächsten anstehenden Investitionen betreffen drei Projekte in Höbranz und Wolfurt. Bei der Erstellung der Kanalkataster für Hörbranz und das Leiblachtal wurden festgestellt, dass die Abwasserkanäle in den Bereichen Ziegelbachstraße, Straußenweg, Rhombergstraße, am Meierhof, Schwedenstraße und Gwiggerstraße aus den Jahren 1981 bis 1982 stammten und erneuert werden mussten. Die Kanalsysteme sind zwischenzeitlich wieder voll funktionsfähig, für die Sanierungsmaßnahmen hat das Land 104.000 Euro an Fördermitteln beigesteuert.

In der Marktgemeinde Wolfurt wurden bereits die Hauptkanäle katastermäßig erfasst, nun sollen auch die Hausanschlüsse in den Bestand des Leitungsinformationssystems aufgenommen werden. Zu den dafür anfallenden Kosten von 900.000 Euro wurden von Landesseite 315.000 Euro an Fördermitteln zugesichert.

Entlastung der Gemeindekassen

Besonders für die Gemeinden seien die Investitionen eine deutliche finanzielle Entlastung, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP): „Ausbau, Erneuerung und Wartung von Wasser-Infrastruktur stellt vor allem kleinere Gemeinden vor hohe finanzielle Herausforderungen“. Deswegen wolle man den Kommunen auch künftig finanziell unter die Arme greifen, damit im ganzen Land gleichwertige Infrastruktur gewährleistet sei.

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