Volksabstimmung in Hard: Opposition skeptisch

Am Sonntag wird in Hard über die Zukunft des Binnenbeckens abgestimmt. Die Opposition in Hard ist jedoch skeptisch, ob die Öffentlichkeit durch die Volksabstimmung wirklich bei der Neugestaltung des Hafenquartiers mitreden darf.

Am Sonntag können die Harder bei der Volksabstimmung darüber abstimmen, ob das Binnenbecken eine Steganlage für Passagierschiffe bekommen soll oder nicht. Die Volksabstimmung findet statt, obwohl die Gemeindevertretung bereits abgewunken und versichert hat, dass das Binnenbecken so bleibt wie es ist - nämlich ein Naherholungsgebiet (mehr dazu in: Hard soll ein Hafenquartier bekommen).

Seeufer
ORF

Opposition traut Bürgermeister nicht

Die Opposition hat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz an die Wähler appelliert, ihre Stimme auf jeden Fall abzugeben, sie traut dem Versprechen von ÖVP-Bürgermeister Harald Köhlmeier nicht und ist generell skeptisch, ob die Harder wirklich bei der Neugestaltung des Bodenseeufers ein Wörtchen mitzureden haben. Schließlich seien die bisher präsentierten Pläne von Köhlmeier und seinem Partner gestaltet worden. Niemand sonst hätte da mitreden dürfen, kritisiert Gemeinderätin Eva Hammerer (Grünes Hard).

In den Plänen ist auch vorgesehen, dass die Hohentwiel nicht im Binnenbecken anlegt. Das wollten die Gegner auch erreichen, aber jetzt trauen sie dem Frieden nicht. Pläne könne man auch wieder zurückziehen oder erneut vorbringen, so Anton Weber von der Harder Liste. Er habe den Verdacht, dass der Bevölkerung suggeriert werde, man brauche eh nicht zur Abstimmung zu gehen.

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