Montafon-Rennen als Standortbestimmung

In knapp zwei Wochen findet im Montafon der Ski und Snowboard Cross Weltcup statt. Die Vorarlberger Athleten haben sich heuer viel vorgenommen - im Vorjahr gingen sie bekanntlich leer aus.

Der Schnee ist schon da - was es jetzt noch braucht, sind Vorarlberger Erfolge, damit die Stimmung auch auf der Piste stimmt. Wie es sich anfühlt, zuhause zu gewinnen, wissen sowohl Alessandro Hämmerle als auch Markus Schairer. Nach der Nullnummer im Vorjahr wollen sie beim Heimweltcup heuer wieder zuschlagen.

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Weltcup im Montafon

Im Beitrag sehen Sie: Markus Schairer, Alessandro Hämmerle, Christian Speckle und Bernhard Graf

„Ich habe schon lange nicht mehr ein so gutes Gefühl gehabt am Snowboard“, sagt Schairer. „Jetzt ist eben die einzige Frage, ob ich es abrufen kann oder nicht.“ Optimismus ist auch bei Alessandro Hämmerle zu spüren: „Ich fühle mich sehr, sehr gut.“ Das Training in Südamerika habe definitiv gut getan.

Ähnlichkeiten zu Olympiakurs

Die Rennen im Montafon werden für die Fahrer eine weitere Standortbestimmung auf dem Weg zu den Olympischen Spielen sein. Die Strecke am Hochjoch soll eine kleine Kopie des Olympiakurses in Pyoengchang werden: „Die Kursbauer, die auch den Oympiakurs machen, wollen im Montafon zwei, drei Elemente von Südkorea einbauen“, sagt OK-Generalsekretär Christian Speckle.

Neben den Snowboard-Crossern werden auch die Ski-Crosser im Montafon am Start sein. Der Dornbirner Bernhard Graf möchte sich für das Finale der besten 32 qualifizieren. „Es wäre natürlich schon super, wenn ich nicht gleich in der ersten Runde weg bin, sondern zumindest einmal das Viertelfinale erreiche“, sagt Graf. Das Weltcup-Wochenende am Hochjoch findet heuer vom 14. bis 17 Dezember statt.

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