Stadt Feldkirch feiert 800-jähriges Jubiläum

Feldkirch feiert nächstes Jahr sein 800-jähriges Stadt-Jubiläum. Im Mittelpunkt der ganzjährigen Feierlichkeiten werden drei Themen stehen: Humanismus, Grenzen und ein gelingendes Leben. Am Montag wurde das Programm präsentiert.

Feldkirch sei eine kleine Stadt mit großen Erinnerungen, betonte Bürgermeister Wilfried Berchtold (ÖVP) anlässlich der Präsentation am Montag im Montforthaus. Und so ist es kein Wunder, dass zu den Highlights des Jubiläumsjahrs die Ausstellung „Von Hugo bis dato“ im neu renovierten Palais Liechtenstein gehören wird.

Mit „Hugo“ ist Hugo von Montfort gemeint, der dem Johanniterorden 1218 eine Kirche schenkte. In der zugehörigen Urkunde war zum ersten Mal von der „Stadt Feldkirch“ die Rede. „Das bildet nun auch den Anlass für dieses Jubiläum im Jahre 2018“, so Berchtold.

Zahlreiche Projekte

Rund vierzig der von Vereinen eingereichten Projekte werden realisiert, etwa „Feldkirch am Zug“ vom walkTanztheater, eine theatrale Erkundung der Rolle, die Feldkirch als Verkehrsknotenpunkt und Grenzstadt spielte. Oder die als Biennale angelegte Installation „Lichtstadt Feldkirch“, zu der internationale Künstler geladen werden. Dazu kommen Chorprojekte, ein Spielfilm, eine Porträtkunst-Installation in der Stadt oder ein Jugendprojekt zum Wolf Huber Altar im Dom.

Stadtarchivar Hans Gruber verspricht neben der großen Ausstellung auf 800 Quadratmetern auch eine neunbändige Buchedition zur Geschichte der Stadt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten starten mit dem traditionellen Feldkircher Neujahrsempfang.

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