Christbäume: Nur 20 Prozent aus der Region

Ab dem 1. Dezember steigt täglich die Vorfreude auf Weihnachten. Und viele suchen sich jetzt schon den Christbaum aus. Doch von den 80.000 verkauften Bäumchen in Vorarlberg stammen nur 20 Prozent aus heimischen Wäldern.

Der Rest wird aus Ungarn, Nord-Deutschland oder auch Dänemark importiert. Dabei verhindert der Kauf eines heimischen Baumes nicht nur lange Transportwege, der Baum bleibt auch länger frisch. Dennoch ist die Nordmanntanne der beliebteste Baum der Vorarlberger, und der kommt nicht original aus Vorarlberg. Zwei bis drei Jahre alte Pflanzen werden im Frühjahr in Vorarlberg eingesetzt, damit die Nordmanntanne auch hier angeboten werden kann, sagt der Höchster Christbaumproduzent Erwin Bauer.

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Christbaum-Saison hat gestartet

Über 35 Christbaumproduzenten im Land können das Ländle Herkunftssiegel an ihre Tannen hängen.

Ein Christbaum braucht vier Liter Wasser pro Tag

Ein Christbaum braucht pro Tag bis zu vier Liter Wasser, damit er lange frisch bleibt. Dafür ausschlaggebend ist auch der Schlagtermin, der ideale Zeitpunkt fällt heuer auf den 23. Dezember. Die Preise werden von den Produzenten stabil gehalten: Ein Meter Nordmanntanne kostet heuer gut 20 Euro - egal ob heimisch oder aus einer Plantage.

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