Rheintal: Mehr als 70 Einbrüche seit Oktober

In Vorarlberg sind seit Oktober über 70 Einbruchsdiebstähle in Häuser und Wohnungen registriert worden. Die meisten Einbrüche habe es dabei im Großraum Dornbirn-Rheindelta-Bregenz gegeben, teilte die Polizei am Freitag mit.

Neben umfangreichen Ermittlungen begegne man dieser Entwicklung auch mit Schwerpunktaktionen und -kontrollen, so die Polizei. Die Taten seien sowohl tagsüber als auch zur Dämmerungszeit begangen worden. Hinweise zu den Einbrechern gebe es bisher keine. Die Polizei bat deshalb die Bevölkerung um Mithilfe: Verdächtige Wahrnehmungen sollten sofort gemeldet werden - auch über die Notruf-Nummer 133.

Wird die Polizei erst später verständigt, seien Kontrollen kaum mehr möglich, weil sich die Fahrzeuge oder Personen bis zum Eintreffen der Beamten schon entfernt haben. Bei Wahrnehmungen von verdächtigen Fahrzeugen sollte man auch die Kennzeichen notieren, damit eine entsprechende Überprüfungen möglich ist.

Nachbarschaftshilfe und Alarmanlagen

Die Polizei empfiehlt sie zur Vorbeugung von Einbrüchen folgende Maßnahmen:

  • Haus absperren: Auch wenn es nur für kurze Zeit verlassen wird. Das gilt auch für gekippte Fenster und Türen.
  • Licht: Häuser sollten in der Dämmerungszeit nicht unbewohnt erscheinen. Setzen sie auf Lichtquellen und vermeiden Sie Merkmale der Abwesenheit - wie z.B. einen überfüllten Briefkasten.
  • Nachbarschaftshilfe: Straftaten oder verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei über die Notrufnummer 133 mitteilen. Auch wenn der vermeintliche Einbruch kein solcher war, sind laut Polizei keine Konsequenzen für den Anrufer zu erwarten.
  • Alarmanlagen schrecken Täter teilweise von vornherein ab – jedenfalls aber nach der Auslösung.
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