45 Prozent der Arbeitslosen mit geringer Bildung

In Vorarlberg ist die Arbeitslosigkeit im November im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent gesunken. 10.926 Personen waren beim AMS als arbeitslos gemeldet. Hauptproblem bei der Jobsuche sei nach wie vor die fehlende Qualifizierung.

Gegenüber Oktober hat im November die Arbeitslosigkeit um 5,1 Prozent zugenommen. Wie in den vergangenen Jahren habe man saisonbedingt im November den Jahreshöchststand erreicht, so AMS-Geschäftsführer Bernhard Bereuter.

Bei den Zahlen sei zu berücksichtigen, dass die Arbeitslosenzahlen bei den bleibeberechtigten Flüchtlingen um 346 auf 625 Personen zugenommen hat, so Bereuter. Ohne diesen Personenkreis hätte die Zahl der Arbeitslosen um 3,9 Prozent abgenommen.

Stellenangebote sind stark gestiegen

Große Schwierigkeiten bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt gebe es vor allem durch eine ungenügende Qualifizierung und durch gesundheitliche Einschränkungen, so Bereuter. 45,3 Prozent aller vorgemerkten Arbeitslosen hätten nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss vorweisen können. 41,6 Prozent der Arbeitslosen über 50 Jahre seien von gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen betroffen.

Die Stellenangebote haben nach Angaben von Bereuter um 51,3 Prozent auf 3.010 Jobs zugenommen. Das Anforderungsprofil der angebotenen Stellen entspreche aber oft nicht dem Ausbildungsniveau der Vorgemerkten.

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