Schuldengefahr: Weihnachtsgeschenke bar zahlen

Die ifs-Schuldenberatung warnt vor dem unüberlegten Kauf von Weihnachtsgeschenken und der damit verbundenen Schuldengefahr. Es wird dazu geraten, Geschenke mit Bargeld zu zahlen und die Kartenzahlung wegzulassen.

Weihnachten wird jedes Jahr wieder für viele Vorarlberger zur Kostenfalle. Oft werden übertriebene und zu teure Weihnachtsgeschenke gekauft, die man sich eigentlich gar nicht leisten kann, sagt Peter Kopf, Leiter der ifs-Schuldenberatung, im ORF Vorarlberg-Interview.

Oft Start mit teuren Adventskalendern

Oft stelle man beim Kauf von Weihnachtsgeschenken das Denken hinten an und lasse sich nur von Gefühlen leiten, so Kopf. Im Überschwang der Gefühle meine man, man müsse jedem nur das Beste schenken und schaue nicht mehr auf die Preise.

Vielfach würden die Kosten rund um Weihnachten bereits beim Adventskalender beginnen, so Kopf. Statt Süßigkeiten gebe es bereits 24 Geschenke, die bereits vielfach schon ein kleines Vermögen kosten. Die Ansprüche seien in den vergangenen Jahren auch hier stark gestiegen.

Bedenklicher Kauf auf Raten

Kopf rät dazu, Weihnachtseinkäufe in bar zu bezahlen. Aus Studien wisse man, dass Barzahlen schmerzt. Wenn man einen 50-Euro-Schein aus der Geldbörse nimmt und damit bezahlt, habe man einen Abschiedsschmerz. Wenn man nur eine Karte hin hält, schmerze das nicht.

Auch der Kauf von Weihnachtsgeschenken auf Raten sei bedenklich und könne den Haushaltsplan auf längere Hinsicht kippen, sagt Kopf. Um aus dem finanziellen Desaster wieder herauszukommen, dauere es vielfach einige Monate.

Ein Problem sei auch, dass der Jänner einer der teuersten Monate überhaupt sei, so Kopf. Hier fallen in vielen Fällen die Kosten etwa für Versicherungen oder Abos an.

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