Lawinenwarndienst hat Arbeit aufgenommen

Der Lawinenwarndienst des Landes Vorarlberg hat mit dem ersten Schnee wieder damit begonnen, die Öffentlichkeit mit aktuellen Lageberichten zu versorgen. Für das kommende Wochenende warnen die Experten vor einem Ansteigen der Lawinengefahr besonders in höheren Lagen.

Vorerst seien kleinräumig Gefahrenstellen bevorzugt im kammnahen Steilgelände des Hochgebirges vorhanden, so Andreas Pecl vom Lawinenwarndienst. Mit zunehmender Seehöhe entstünden mit dem angekündigten Schneefall und dem Windeinfluss jedoch bereits am Samstag vor allem oberhalb der Waldgrenzen der nördlichen Regionen weitere, umfangreichere Triebschneeansammlungen. Die Lawinengefahr steige dort an, so die Prognose des Lawinenwarndienstes.

Am Sonntag und in der Nacht auf Montag sei auch in den anderen Regionen mit einer deutlichen Zunahme von Umfang und Größe der Gefahrenstellen zu rechnen. Vor allem frischer Triebschnee sei störanfällig und zu meiden, einzelne Wintersportler könnten bereits Schneebrettlawinen auslösen. Bei Aktivitäten im freien Gelände sei daher eine sorgfältige Beurteilung und Routenwahl vor Ort zu empfehlen. In tieferen Lagen seien vor allem an steilen Wiesenhängen und Böschungen kleine Gleitschneelawinen möglich.

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