Sleepwell Kaufmann bleibt in Hörbranz

Der Standort des Bettwarenherstellers Spleepwell Kaufmann in Hörbranz ist laut Wirtschaftspresseagentur gesichert. Er soll zu einem Kompetenzzentrum für Daunen- und Federnproduktion werden, geplant sei ein Drei-Schicht-Betrieb.

Wochenlang wurde über die Neustrukturierung der Firmengruppe spekuliert. Nun hat Geschäftsführer Helmut Schrenk gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com erklärt, dass der Standort in Hörbranz gesichert sei. Die Führung der Eigentümergesellschaft Austro Holding GmbH habe diese Entscheidung im Rahmen der Neustrukturierung der gesamten Firmengruppe Kaufmann/Sanders vor wenigen Tagen getroffen.

Der Standort Hörbranz werde innerhalb der Gruppe zum Kompetenzzentrum für Federn- und Daunenproduktion, so Schrenk. In diesem Zusammenhang sei angedacht, einen Drei-Schicht-Betrieb einzuführen, weil nun auch die Daunen und Federn für die Sanders-Standorte aufbereitet werden. Die Sanders-Standorte sollen sich künftig auf die Kernkompetenz Stoffproduktion konzentrieren. An den bestehenden Standorten soll festgehalten werden.

40 Mitarbeiter betroffen

Durch den Fokus auf die Federn- und Daunenproduktion in Hörbranz werde Sleepwell Kaufmann ab Februar 2018 die Produktion von Großserien in den Bereichen Füllen und Konfektion zu den Sanders-Standorten in Deutschland oder der Ukraine verlagern, sagt Schrenk.

Von dieser Verlagerung seien in Hörbranz etwa 40 Mitarbeiter betroffen. Schrenk zeigt sich zuversichtlich, dass durch den geplanten Ausbau der Federn- und Daunenproduktion ein Großteil dieser 40 Mitarbeiter auch weiterhin beschäftigt werden können. Insgesamt hat Sleepwell Kaufmann in Hörbranz derzeit etwa 70 Mitarbeiter.

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