Erstes Skigebiet öffnet am Wochenende

Vorarlbergs Skigebiete stehen bereits in den Startlöchern. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, die Beschneiungs-anlagen sind in Betrieb. Das Skigebiet Silvretta Montafon eröffnet bereits am Wochenende die Wintersaison.

Am Samstag gehen die Bahnen Zamang und Panorama im Skigebiet Silvretta Montafon in Betrieb. Laut Geschäftsführer Peter Marko hat die Witterung der vergangenen Tage den vorzeitigen Startschuss ermöglicht - die Pisten seien bereit für die ersten Gäste. Offizielles Saison-Opening ist am 2. Dezember. Bis dahin seien die Tageskartenpreise aufgrund des eingeschränkten Bahnbetriebs vergünstigt.

„Föhn im Dezember wäre ungut“

Und auch die anderen Vorarlberger Skigebiete blicken mit Zuversicht in die heurige Wintersaison. Am Golm laufen die Beschneiungsanlagen bereits auf Hochtouren. Ein Schneedepot wird geschaffen, damit die Skisaison heuer wie geplant Ende November starten kann, sagt Judith Grass von den Skiliften am Golm. Wenn der Dezember nicht derartig föhnig wird wie im vergangenen Jahr, stehe dem nichts entgegen.

Erster Schnee wirkt sich positiv auf Buchungslage aus

Am Diedamskopf und in Warth-Schröcken werden am 8. Dezember die Lifte eingeschaltet. Der erste Schnee wirkt sich laut Thomas Übelher von den Skiliften Warth bereits positiv auf die Buchungslage aus: „Sobald der erste Schnee fällt klingen die Telefone in den Tourismusbetrieben nahezu durchgehend“. Im Tal liege derzeit an die 20 cm Schnee, am Berg rund einen halben Meter. Gerald Grabherr von den Bergbahnen am Diedamskopf hofft auf einen kalten November und Dezember, damit die Schneekanonen so bald wie möglich in Betrieb gehen können. An die zehn Schneekanonen seien bereits im Skigebiet aufgestellt, nur die anhaltenden Minusgrade würden noch fehlen. Um ordentlich Kunstschnee produzieren zu können, braucht es laut Grabherr um die Minus vier Grad.

Wetterprognosen stimmen optimistisch

Lediglich in Lech ist die Stimmung noch verhalten. Laut Michael Manhart von den Skiliften Lech liege derzeit mit einem halben Meter noch recht wenig Naturschnee, und zum täglich zu beschneien sei es derzeit noch zu warm oder am Gipfel zu windig. Der geplante Saisonstart am 1. Dezember könne deshalb nicht garantiert werden. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage stimmen die Zuständigen am Arlberg jedoch optimistisch, sagt Klaus Huber von Ski Arlberg. Mit den vorhergesehenen kalten Temperaturen sei die regelmäßige Beschneiung am Arlberg bald gut möglich. In den vergangenen Nächten konnten die Beschneiungsanlagen bereits in Betrieb genommen werden.

Investition in Beschneiung

Die Bergbahnen Brandnertal investieren 1,2 Millionen Euro in die Beschneiung. Künstlicher Schnee sei für alle Tourismusbetriebe wichtig, nicht nur für die Bergbahnen alleine, sagt Geschäftsführer Markus Comploj. Die Investitionen in den Kunstschnee seien nach den vergangenen drei Wintern ein absolutes Muss. Vergangene Woche seien 30 Schneekanonen in Stellung gebracht worden - mehr dazu in: Brandnertal: 1,2 Millionen Euro für Beschneiung.

Skitickets: Preise wurden angehoben

Bereits am 1. Oktober haben die Vorarlberger Skigebiete mit dem Saisonkartenvorverkauf begonnen. Vor der bevorstehenden Wintersaison wurden die Preise für die Skitickets um rund drei Prozent angehoben. Durchschnittlich zahlt ein Vorarlberger heuer für eine Tageskarte 36 Euro - mehr dazu in: Ski-Tageskarte kostet durchschnittlich 36 Euro.

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