Spenglerei-Konkurs endet mit Beinahe-Ausfall

Das Konkursverfahren über die Spenglerei & Fassadenbau Josef Entner GmbH steht laut Wirtschaftspresseagentur kurz vor dem Abschluss. Die Gläubiger erhalten eine Quote von weniger als einem Prozent auf ihre anerkannten Forderungen.

Gemäß Insolvenzdatei wurde die Schlussrechnung des Masseverwalters Bernhard Ess von den Gläubigern genehmigt. Demnach gibt es eine Quote von 0,69 Prozent auf ihre anerkannten Forderungen, sie sich auf mehr als 753.000 Euro belaufen.

27 Gläubiger betroffen

Nach Angaben des Vorarlberger Kreditschutzverbandes (KSV) von 1870 sind von dem Konkursverfahren 27 Gläubiger betroffen, davon sechs Dienstnehmer. Während die Forderungen der Dienstnehmer vom Insolvenz-Entgelt-Fonds übernommen werden, müssen die übrigen Gläubiger also einen Beinahe-Totalausfall ihrer Forderungen hinnehmen.

Laut KSV-Leiter Armin Rupp sind einige Gläubiger zwar teilweise besichert gewesen. Ihre Forderungen wurden bei der erwähnten Summe allerdings schon ausgesondert. Ob die anderen Gläubiger außerhalb des Verfahrens anderwärtig abgesichert sind oder über Ausfallversicherungen verfügen, ist nicht bekannt.

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