Landesleitzentrale stellt sich auf „E-Call“ ein

Ab März 2018 müssen neue Fahrzeug-Typen mit dem automatischen Notrufsystem „E-Call“ ausgestattet sein. Die Notrufe landen nun in den jeweiligen Landesleitzentralen der Polizei. Durch den neuen Notruf soll die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden.

Das Innenministerium legte nun fest, dass die „E-Call“- Notrufe bei den jeweiligen Landeseitzentralen der Polizei eingehen. Registrieren die Sensoren im Auto einen Aufprall, wird durch das „E-Call-System“ automatisch ein Notruf an die Nummer 112 abgesetzt.

Dabei wird ein genormter Daten-Satz übermittelt. Im Datensatz sind die wichtigsten Informationen enthalten, sagt Christoph Feurle von der Landesleitzentrale Vorarlberg, etwa die Anzahl der Personen im Auto und die Betriebsart von Diesel- Benzin-, Strom- bis Gasbetrieb. Auch die Fahrtrichtung auf Autobahnen und Tunnel wird automatisch gemeldet, was für einfahrende Rettungsfahrzeuge von Bedeutung ist. Bei einem Unfall mit Schwerverletzten geht es um jede Minute. Die schnellere Übermittlung eines Notrufs soll die Zahl der Verkehrstoten senken.

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