Grünen-Aus ohne Folgen für gemeinsame Schule

Die Grünen werden künftig wohl nicht mehr im Nationalrat vertreten sein. Laut Bildungslandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) wird sich das aber nicht nachteilig auf die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen auswirken.

Die Grünen haben sich in der Vergangenheit stark für die Entwicklung der gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen eingesetzt, allen voran Bildungssprecher Harald Walser. Doch der Verlust dieser Unterstützung wird nach Meinung der Bildungslandesrätin keine Nachteile für die angestrebte Modellregion Vorarlberg haben.

Pädagogisches Konzept soll bald präsentiert werden

Das Projekt sei im Rahmen der Bildungsreform gesetzlich verankert worden, sagt Mennel. Zudem gebe es in Vorarlberg einen Landtagsbeschluss, der über die Parteigrenzen hinweg erfolgt sei. Die Weiterentwicklung der Schule der 10- bis 14-Jährigen werde daher in diesem Sinne weitergeführt. Bei der Umsetzung der Modellregion handle es sich um eine schrittweise Entwicklung, die auf zehn Jahre hinaus angelegt sei, so Mennel.

„Wir werden das pädagogische Konzept in Bälde präsentieren. Wichtig sind immer zuerst die Inhalte und erst dann die Form. Wir haben immer gesagt, zuerst Personal- und Unterrichtsentwicklung und dann Organisationsentwicklung. Und genau diesen Weg gehen wir weiter“, betont Mennel. Sollte es mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz bald einen schwarzen Bundeskanzler geben, würde das laut Mennel dem Vorantreiben der Modellregion Vorarlberg durch das Land „sicher nicht schaden“.

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