Noch fehlt der Staatsvertrag für „Rhesi“

Das Mega-Hochwasserschutz-Projekt am Rhein - genannt Rhesi - geht in diesem Herbst in die heiße Phase. Bis Jahresende soll eine Entscheidung bezüglich der Variante getroffen werden. Der benötigte Staatsvertrag mit der Schweiz fehlt noch.

Der Ausbau des Rheins wird 20 Jahre dauern und geschätzte 500 Millionen Euro kosten. Derzeit laufen Verhandlungen mit betroffenen Eigentümern landwirtschaftlicher Flächen in Koblach, Meiningen und auf Schweizer Seite geht es um die Verlegung von Trinkwasserbrunnen. Wallner ist überzeugt, dass man auf einen grünen Zweig kommt, Zwangsenteignungen schließt er aus. Die Gespräche würden gut laufen, sagte Wallner.

Bis Ende Jahr soll klar sein, welche Projektvariante umgesetzt wird und dann ist der Bund am Zug. Der zuständige Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) sagt, diese Investition sei absolut notwendig, egal wer die Wahl gewinnt. Rupprechter will schon im kommenden Jahr mit den Schweizern einen Staatsvertrag unterzeichnen, damit der Rhein ausgebaut werden kann.

Wesentliche Elemente des Projektes

Das Hochwasserschutzprojekt „Rhesi“ zählt zu den größten Projekten in der Vorarlberger Geschichte. Wesentliche Elemente über die Ausgestaltung des geplanten Projekts liegen nun vor - mehr dazu in „Rhesi“-Projekt nimmt Form an: Start noch heuer (vorarlberg.ORF.at; 9.3.2017).

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