Metaller: Loacker fordert vier Prozent mehr Lohn

Die Metaller-Gewerkschaft hat für die Kollektivvertrags-verhandlungen in diesem Jahr sehr konkrete und ambitionierte Vorstellungen. Die Löhne der 186.000 Beschäftigten in Österreich sollen um vier Prozent erhöht werden.

Für ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker ist die Forderung von vier Prozent absolut gerechtfertigt. Als Grundlage dafür nennt er die stark steigende Inflation in Richtung zwei Prozent und die starke Steigerung bei der Produktivität im vergangenen Jahr. Deshalb sei diese Lohnforderung angemessen und angebracht, so Loacker. Schließlich sollen die Arbeiter auch vom Wirtschaftswachstum profitieren. Loacker zeigt sich optimistisch, dass die Verhandlungen bereits am kommenden Montag abgeschlossen werden können.

Absage von Industriellenvereinigung

Mitte Septemer haben die Lohnverhandlungen für die Metallbranche begonnen. Dieses Mal will Loacker auch einen fixen Anspruch auf die Freizeitoption durchsetzen. Von der Vorarlberger Industriellenvereinigung kam diesbezüglich schon eine Absage - mehr dazu in: Metaller-Lohnrunde: Freizeit-Option umstritten.

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