Kiesabbau: Skepsis bei Regio Bregenzerwald

Die Regio Bregenzerwald sieht die Kiesabbaupläne an der Kanisfluh skeptisch. Man will aber die Auswertungen des Landes über den Bedarf von Kies abwarten. In die Agenden der Gemeinden will man sich nicht einmischen.

Weil das Thema auch über die Grenzen der Region hinaus wichtig sei, diskutiere man den geplanten Kiesabbau an der Kanisfluh intensiv, sagt Regio-Obmann Guido Flatz. Neben Diskussionen im Vorstand soll das Projekt auch in der Regio-Vollversammlung diskutiert werden. Eine Beschlussfassung sei derzeit aber „nicht angedacht“.

„Generell kann man dazu sagen, dass das Thema Naturschutz und Natur natürlich im Bregenzerwald ein fundamental wichtiges Thema ist“, so Flatz. Gleichzeitig sei man aber auch bemüht, die Wirtschaftsbetriebe zu unterstützen.

Initiative läuft Sturm

Das Unternehmen Rüf will an der Nordseite der Kanisfluh in 30 Jahren 800.000 Kubikmeter Gestein abbauen. Die Initiative „Üsa Kanis“ läuft seit Monaten Sturm gegen das Projekt. Erst kürzlich überreichten Vertreter der Initiative Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) 4.087 Unterschriften gegen den geplanten Kiesabbau.

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