Kulturhauptstadt 2024 bleibt weiter Thema

Die Städte Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und die Region Bregenzerwald denken nach wie vor über eine Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2024 nach. In Dialog-Werkstätten sollen nun Vorarlberger aus dem ganzen Land in den Prozess eingebunden werden.

Zehn sogenannte Dialog-Werkstätten werden diesen Herbst in ganz Vorarlberg - von Lochau bis Partenen – durchgeführt. Die Veranstaltungen konzentrieren sich inhaltlich auf drei Kernthemen: Zum einen gehe es um die Frage „Wie sehen wir Europa?“, sagt der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger (FPÖ). Ein weiterer Themenschwerpunkt sei das Projekt Rheintal-Stadt und als drittes wolle man über Grenzen diskutieren, nicht nur nationale, sondern auch über Grenzen in den Köpfen, so Egger. Anhand dieser drei Themen sollen die Zukunftsfragen des Landes diskutiert werden. Dadurch erhofft man sich Impulse aus den Dialog-Werkstätten, die eine Entscheidungshilfe sein sollen.

Dialogwerkstätten

Thema „Wir in Europa“
Feldkirch: 12. September, Pförtnerhaus
Bregenz: 28. September, vorarlberg museum
Schwarzenberg: 17. Oktober, Kleiner Dorfsaal
Nenzing: 7. November, Ramschwagsaal

Thema „Rhein - Tal - Stadt“
Dornbirn: 4. Oktober, Kulturhaus
Hard: 8. November, Rathaus
Klaus: 14. November, Mittelschule

Thema „Über Grenzen“
Hohenems: 12. Oktober, Salomon-Sulzer-Saal
Partenen: 18. Oktober, Vallülasaal
Lochau: 16. November, Pfarrheim

„Kulturperspektiven 2024“

Der derzeitigen Übergangsphase hat man nun den Namen „Kulturperspektiven 2024“ gegeben. Denn schon das gemeinsame Nachdenken sei sehr wertvoll, sagt die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (ÖVP). Egal ob wir den Zuschlag erhalten, sagt Kaufmann, es sei wichtig über Perspektiven zu sprechen. Das wird auch seitens der Kulturabteilung des Landes positiv gesehen. Einer Bewerbung an sich, steht Kulturamtsleiter Winfried Nußbaummüller allerdings nach wie vor kritisch gegenüber.

Ob man sich als Kulturhauptstadt 2024 bewirbt, oder auch welche Bannerstadt sich schlussendlich bewirbt ist nach wie vor ungewiss. Eine Entscheidung dazu wird erst im Frühjahr 2018 von den Stadtvertretungen getroffen.

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