Fehlende Bildung erschwert Jobsuche

Die Arbeitslosenzahl ist im August in Vorarlberg um 0,9 Prozent gesunken. Knapp die Hälfte der 9.532 Arbeitslosen hat keinen oder nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss. Ein großes Problem ist auch der Gesundheitszustand.

Im Vergleich zum August des Vorjahres ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen um 0,9 Prozent gesunken, die Zahl der Schulungsteilnehmer sank um 4 Prozent auf 1.730 Personen. Am Monatsende waren beim AMS Vorarlberg 3.420 offene Stellen gemeldet, um 50,3 Prozent mehr als vor einem Jahr,.

Trotz intensiver Vermittlungsbemühungen des AMS können freie Stellen oft nicht besetzt werden, so AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter. Knapp die Hälfte aller Vorgemerkten habe keinen oder nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss.

Plus von 69 Prozent bei Flüchtlingen

Entscheidend beeinflusse das Arbeitsmarktgeschehen die verstärkte Betreuungseinrichtung der bleibeberechtigten Flüchtlinge, so Bereuter. Gegenüber dem Vorjahr habe sich hier die Zahl der Arbeitslosen um 69 Prozent auf 507 Personen erhöht.

Würde man diesen Personenkreis herausrechnen, hätte sich die Arbeitslosenzahl um 3,1 Prozent verringert, so Bereuter. Das sei vor allem bei den Jugendlichen zu berücksichtigen.

30 Prozent haben gesundheitliche Einschränkungen

Die größten Probleme bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt habe es bei Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen gegeben, erklärt Bereuter. Rund 30 Prozent aller Arbeitslosen seien davon betroffen. Bei den Über-50-Jährigen sei es sogar fast die Hälfte.

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