Beginn der Verkehrskontrollen am Arlbergpass

Am Mittwoch haben die Kontrollen am Arlbergpass begonnen. Nachdem der Arlberg-Straßentunnel wegen Sanierungsarbeiten noch bis Oktober gesperrt ist, wird der gesamte Verkehr in dieser Zeit über den Pass geführt.

Pkw und Lkw ohne Anhänger dürfen den Arlbergpass passieren, Lkw mit Anhänger müssen großräumig über Deutschland ausweichen. Dennoch versuchten am Mittwoch einige Fernfahrer trotzdem ihr Glück. Bei der Kontrolle in Stuben war für sie aber vorerst Endstation.

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Lokalaugenschein am Arlbergpass

ORF-Reporter Nikolaus Küng hat sich zum Arlbergpass begeben, um sich vorort ein Bild von der Verkehrssituation zu machen.

Laut Bezirksinspektor Josef Hosp werden bei Lkw-Fahrern die Papiere genau geprüft. Es müsse von der Polizei überwacht werden, wo die Lade- und die Entladestelle sei. Je nachdem werde dann entschieden, ob ein Lkw weiterfahren darf oder umkehren muss.

Winterliche Verhältnisse als Herausforderung

Da in den kommenden Tagen erneut Schneefälle vorhergesagt werden, ist fraglich, ob der Arlbergpass passierbar bleibt oder gesperrt werden muss. „Sind wir zu früh, ziehen wir den Unmut der Bevölkerung und der Frächter auf uns. Sind wir zu spät, haben wir ein Schneechaos. Und dann sind wieder wir schuld“, sagt Straßenmeister Günter Dönz.

Arlbergpass
ORF
Nicht alle Schwerfahrzeuge dürfen den Arlbergpass passieren.

Am Dienstag habe es eine Sitzung gegeben, an der die Polizei, die Bezirkshauptmannschaft und die Straßenmeisterei teilgenommen haben. „Es wurde abgemacht, dass sobald Pkw mit Sommerreifen nicht mehr fahren können, Winterausrüstung für Pkw ausgegeben wird und ein Fahrverbot für Schwerfahrzeuge ab 3,5 Tonnen“, so Dönz.

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