Kulturhauptstadt: Bürger werden eingebunden

Noch haben sich Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems nicht entschieden, ob sie gemeinsam als Europäische Kulturhauptstadt 2024 kandidieren wollen. Jetzt sollen Experten und Bürger bei der Entscheidungsfindung helfen.

In verschiedenen Beteiligungsverfahren sollen die Chancen und Risiken einer solchen Bewerbung herausgearbeitet werden. Konkret wird es fünf Denkwerkstätten mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur, Bildung, Gesellschaft usw. geben. Sie sollen klar definierte Themenfelder und Fragestellungen bearbeiten. Zudem sind acht bis zehn Beteiligungsverfahren für Bürger geplant, die im ganzen Land stattfinden sollen.

Kulturhauptstadt Bürgerbeteiligung
Stadt Dornbirn

Die Ergebnisse des Prozesses und sämtliche Informationen zum Projekt Kulturhauptstadt sollen zukünftig auf der Website kulturperspektiven2024.at abrufbar sein. Eine erste Denkwerkstatt fand bereits am 10. April im Vorarlberger Architekturinstitut vai statt. Thema waren die Regional- und Stadtentwicklungen im Rheintal.

Diskussionen um Bewerbung

Um die Bewerbung der vier Vorarlberger Städte ist im vergangenen Sommer eine heftige Diskussion entbrannt. Das Land Vorarlberg lehnte es ab, das Projekt mit rund zehn Millionen Euro zu finanzieren. Auch die Vorarlberger Kulturschaffenden äußerten sich ablehnend. Die Stadtchefs kündigten umgehend an, den Prozess weiterverfolgen zu wollen. Zuletzt legten die Städte einen Zeitplan sowie das Budget für 2017 vor - rund 305.000 Euro.

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