Kritik an „Rhesi“ wird zurückgewiesen

Schweizer Naturschützer kritisieren einige Punkte des Hochwasserschutzprojektes „Rhesi“. Diese Bedenken seien unbegründet, so „Rhesi“-Projektleiter Markus Mähr. Ziel ist es, den Rhein sicherer zu machen.

Die Umweltorganisation „Pro Natura St. Gallen/Appenzell“ übt Kritik an den „Rhesi“-Planungen. Es gebe nach wie vor gravierende Mängel beim Großprojekt. So seien etwa die Flussaufweitungen in Hard und Widnau mit einem Abstand von zehn Kilometer viel zu weit entfernt - mehr dazu in Schweizer Naturschützer kritisieren „Rhesi“.

Brunnen in diesem Gebiet

Eine zusätzliche Aufweitung auf Höhe Lustenau werde bereits geprüft, so „Rhesi“-Projektleiter Mähr. In diesem Bereich würden sich aber Brunnen befinden. Die Projektleitung sei dabei, eine Lösung mit Aufweitung und Brunnen zu suchen. Diese Brunnen würden allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Wenn die Konzession in einigen Jahren auslaufe, würden die neuen Brunnen wiederholt und sorgfältig geprüft, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.

Riesenprojekt: 500 Millionen Euro in 20 Jahren

Das Hochwasserschutzprojekt „Rhesi“ zählt zu den größten Projekten in der Vorarlberger Geschichte. Innerhalb von 20 Jahren soll für 500 Millionen Euro der Rhein sicherer und die Rheinufer zu Erholungsgebieten gemacht werden - mehr dazu in „Rhesi“-Projekt nimmt Form an: Start noch heuer.

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