Zeitplan für Kulturhauptstadt vorgelegt

Die vier Bürgermeister der Rheintal-Städte haben am Dienstag ihren Zeitplan zur Bewerbung für die „europäische Kulturhauptstadt“ präsentiert. Festgelegt ist für das laufende Jahr ein Budget von 305.000 Euro. Damit wird u.a. Projektleiterin Andrea Fink bezahlt.

In einer Pressekonferenz am Dienstag wurde klargestellt, dass nach wie vor nicht feststeht, ob sich die vier Rheintalstädte um den Titel „Kulturhauptstadt 2024“ bewerben werden. Es wurde von einem ergebnisoffenen Prozess gesprochen. Zur Entscheidungshilfe wurde ein Projektgruppe eingerichtet, der auch der Kulturamtsleiter des Landes angehört, der der Idee bisher skeptisch gegenüberstand.

Außerdem werden sich in Denkwerkstätten Experten mit der regionalen Kulturszene auseinander setzen sowie den Spiel- und Produktionsstätten, aber auch mit Themengebieten wie Integration und Migration. Die Denkwerkstätten sollen laut Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) einen roten Faden liefern. In bis zu zehn Informationsveranstaltungen soll dann noch geklärt werden, ob sich die Bevölkerung für die Kulturhauptstadt erwärmen kann.

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