Liebherr Nenzing legt beim Umsatz zu

Der Kran- und Baumaschinenproduzent Liebherr hat am Standort Nenzing im vergangenen Jahr 466,6 Mio. Euro erwirtschaftet - ein Plus von 13,5 Prozent. Beim Gesamtumsatz aller Liebherr-Werke gab es aber Einbußen.

Alle Liebherr-Werke haben 2016 einen Umsatz von 833,1 Mio. Euro erzielt - im Jahr davor waren es noch 962 Mio. Euro. Insbesondere der Standort in Rostock (D) schwächelt. Dort werden seit ein paar Jahren jene Schiffskrane und Offshore-Krane gebaut, die zuvor in Nenzing produziert wurden.

Die Gründe für die Probleme in Rostock seien vielfältig, sagt Wolfgang Pfister, Marketingleiter von Liebherr Nenzing. Sowohl der Schiffbau als auch die Offshore-Industrie würden sich noch in der Krise befinden. Während der Schiffbau unter Überkapazität leide, mache der Ölpreis dem Offshore-Geschäft zu schaffen.

Positionierung als Dienstleister

Um sich von den vielen Konkurrenten abzuheben, versucht Liebherr sich immer mehr als Dienstleister anzubieten. Man müsse sich wegentwickeln vom reinen Gerätehersteller und sich stattdessen als Systemanbieter und Lösungspartner positionieren, so Pfister. Aufgrund der derzeitigen Auftragslage blickt Liebherr positiv in die Zukunft: Man erwartet sich heuer ein leichtes Plus.

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