vorarlberg museum stellt neues Programm vor

Rund 45.000 Menschen besuchen jährlich das vorarlberg museum. 80 Prozent der Besucher stellen laut eigenen Angaben dem Haus ein hervorragendes Zeugnis aus. Direktor Andreas Rudigier zog Dienstagvormittag eine Zwischenbilanz und präsentierte das Programm für 2017.

Mit 41 Ausstellungen seit der Eröffnung vor dreieinhalb Jahren hat es sich als ausgesprochen aktives Landesmuseum erwiesen. Die Architektur des Hauses zieht Besucherinnen und Besucher an, betont Direktor Andreas Rudigier. Aber dass in einer Stadt mit 27.000 Einwohnern jährlich 45.000 das Museum besuchen, habe auch andere Gründe. Bei uns gehe es nicht nur um Geschichte, ein zweiter Ansatz sei auch die Sinneserfahrung, die über das Schauen hinausgehe, sagt Rudigier.

Ausblick auf das Jahr 2017

Auch das Programm für das Jahr 2017 wurde am Dienstag vorgestellt. „Romane Thana“ - Orte der Roma und Sinti lautet der Titel der Frühlingsausstellung. Die Schau reagiert auf die Thematik der Notreisenden in Vorarlberg einerseits und die Klischeebilder, wie sie etwa die Oper „Carmen“ transportiert, andererseits. Und „Carmen“ ist bekanntlich in diesem Sommer das Spiel auf dem See.

2017 setzt das vorarlberg museum auch deutliche Akzente im Bereich der Kunst mit einer Personale etwa zu Richard Bösch oder Herbert Albrecht. Und einen dritten Akzent bietet das Programm: Mit einem Blick auf historische Tasteninstrumente zieht auch wieder Musik ins Haus am Kornmarktplatz.

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