Klares Bekenntnis zum Hubschrauber-Landeplatz

Der Bau des Hubschrauber-Landeplatzes auf dem Krankenhaus Dornbirn sorgt weiter für Aufregung. Nun reagiert auch die Stadt Dornbirn als Betreiberin des Stadtspitals. Für Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (ÖVP) steht der Neubau außer Frage.

Der neue Hubschrauber-Landeplatz auf dem Dornbirner Stadtspital wird laut Auskunft der Stadt definitiv gebaut. Darauf hätten sich Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (ÖVP) am Mittwoch geeinigt. Zuletzt hatte es geheißen, das Land wolle die Sinnhaftigkeit des Hubschrauberplatzes noch einmal prüfen. Auch der Direktor der Krankenhausbetriebsgesellschaft, Gerald Fleisch, hält den Landeplatz für nicht nötig.

Laut Kaufmann hat die Gesundheitsplattform des Landes die Genehmigung dafür bereits erteilt. Insofern seien Aussagen, dass die Notwendigkeit eines Landesplatzes in Frage gestellt werden, für die Stadt unverständlich, sagt Kaufmann.

Gespräche mit der Flugrettung

In der Zwischenzeit konnte auch klar gestellt werden, dass der Landeplatz auf dem Dach des ehemaligen Pflegeheims nach wie vor angeflogen werden könnte. Dass die Flugrettung entschieden hat, aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres hier nicht zu landen, ist eine autonome Entscheidung der Flugrettung.

Die Stadt Dornbirn bemüht sich derzeit in Gesprächen mit den Verantwortlichen eine Übergangslösung zu erreichen, damit das Krankenhaus bis zur Fertigstellung des neuen Landeplatzes weiter angeflogen werden kann – auch bisher erschien der Landeplatz vielen Piloten als sicher.

Bewilligungen noch ausständig

Die noch ausstehenden behördlichen Bewilligungen werden in den kommenden Wochen erwartet – unmittelbar anschließend kann mit dem Neubau des Helikopter -Landeplatzes begonnen werden, so die Stadt in einer Aussendung. Die dafür benötigten Ausschreibungen sind vorbereitet und erfolgen in der kommenden Woche. Als Zeitraum für eine Realisierung wird derzeit rund ein Jahr prognostiziert.

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