„Ansichten“: Kleinwalsertaler Dialoge

Thema der „Ansichten“ von Radio Vorarlberg sind die Kleinwalsertaler Dialoge, die am 1. April in Hirschegg stattfinden. Zu Gast sind die Organisatoren der Dialoge: Andreas Gapp, Suzanne Hugger und Markus Bischof.

Die Sendung zum Nachhören

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Es ist beileibe kein Aprilscherz: am 1. April gehen die Kleinwalsertaler Dialoge 2016 im Walserhaus in Hirschegg über die Bühne. In der 22. Auflage. „Phantasie“ ist das Leitmotiv. Man hat ReferentInnen eingeladen, die Kreativität als Prozess veranschaulichen werden: Alistair Thompson (Kreativdirektor von Demner, Merlicek und Bergmann), die österreichische Kabarettistin Andrea Händler und Stefan Isser (Swarovski- Kristallwelten).

Dialog mit der Bevölkerung

Die ersten Dialoge wurden, nachdem eine Volksabstimmung über ein Verkehrskonzept fürs Tal keine Mehrheit fand, ins Leben gerufen. Ein Dialog mit der Bevölkerung sollte die Kommunikation verbessern, gleichzeitig sollten Zukunftsanliegen und Problemstellungen in einem öffentlichen Forum diskutiert werden. Die treibende Kraft für die Dialoge bis heute ist die Walser Raiffeisen Holding.

Andreas Gapp, Vorstandschef der Walser Raiffeisen Holding

Dr. Andreas Gapp ist gebürtiger Tiroler, aus Sistrans, oberhalb von Innsbruck. Er spricht von einer Liebe auf den ersten Blick zum Kleinwalsertal. Als Vorstandsvorsitzender der Walser Raiffeisen Holding ist er der Chef einer finanziell starken Gesellschaft, die 1.300 Mitglieder zählt und diverse Anteile vom Allgäu Airport in Memmingen bis zu den Walser Bergbahnen hält, kulturelle und soziale Belange fördert und so die Geschicke im Tal maßgeblich mitbestimmt.

Suzanne Hugger, Aufsichtsratschefin Walser Raiffeisen Holding

Die Beziehungen unserer Gäste zum Kleinwalsertalertal sind höchst unterschiedlich, fast diffizil und doch auch bewundernd. Suzanne Hugger ist keine gebürtige Walserin, sie lebt aber schon 50 Jahre dort und mischt als Hotel-Chefin im Hauptstandbein des Tals, dem Tourismus, ordentlich mit.

Sie möchte, wie sie betont, nirgendwo anders ihrem Beruf nachgehen, weil das Kleinwalsertal von außen betrachtet Dorfstruktur habe und im Vergleich mit den Möglichkeiten einer Kleinstadt sehr viel biete.

12.000 Betten stehen 5.000 Einwohner gegenüber. Das Kleinwalsertal gehört zu Österreich, ist seit Jahrhunderten Heimat für aus der Schweiz zugewanderte „Walliser“ und fühlt sich durch seine Lage den deutschen Nachbarn sehr verbunden.

Sendehinweis:

„Ansichten“; 20.3.2016

Markus Bischof, Marketingmanager

Mag. Markus Bischof, stammt aus Schröcken, kennt das Tal seit seiner Jugend auch von oben, nämlich als Bergsteiger vom Widderstein. Am Fuß des Widderstein und des Hohen Ifen wurde erst kürzlich ein 30 Millionen Euro schwerer Vertrag unterzeichnet.

Unter dem Motto „ Nur gemeinsam sind wir stark“ will die neu gegründete Skiliftgesellschaft links der Breitach ein zusammenhängendes Skigebiet (Walmendingerhorn, Heubergarena und Ifen) anbieten.

Dieser Zusammenschluss ist die Folge einer Volksabstimmung, bei der sich die Bevölkerung mehrheitlich gegen die Überspannung des Schwarzwassertals mit einer Panoramabahn ausgesprochen hat und ein Umdenken einläutete.

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