Liebherr Nenzing knackt Milliardengrenze

Der Nenzinger Kran- und Seilbaggerhersteller Liebherr hat 2014 zum zweiten Mal in der Firmengeschichte die 1-Milliarde-Euro-Umsatzgrenze geknackt. Mit einem Plus von mehr als 10 Prozent erwirtschaftete das Unternehmen 1,3 Milliarden Euro.

Das Jahr 2014 sei nur knapp hinter dem Boomjahr 2008 zurückgeblieben, sagt Unternehmenssprecher Wolfgang Pfister. Stark nachgefragt waren vor allem Raupenkrane. Liebherr bekam gleich einige Großaufträge von führenden amerikanischen Kranverleihern. Auch die neuen Simulatoren für Raupenkrane und Spezial-Tiefbaugeräte hätten sich gut am Markt etabliert.

60 Prozent des Umsatzes außerhalb Europas

Positiv entwickelt sich zudem die maritime Sparte. 112 neue Hafenmobilkrane wurden im Vorjahr ausgeliefert. Sie werden zum Be- und Entladen von Schiffen gebraucht. Wie international das Unternehmen ist, belegt die Sparte Baumaschinen: 60 Prozent des Umsatzes macht Liebherr dort außerhalb Europas.

Am Standort Nenzing wurden 20 Millionen Euro investiert, unter anderem in ein sechsstöckiges Verwaltungsgebäude. Auch heuer seien die Auftragsbücher gut gefüllt, so Pfister. Liebherr rechnet mit einem neuerlichen Umsatzzuwachs.

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