Schuss kam aus Kleinkaliber-Waffe
Weiterhin ist unklar, woher der Schuss kam und vor allem, ob es sich um einen Irrläufer handelt oder um einen gezielten Schuss. Aus welchem Grund die 46-Jährige getroffen wurde, ist nach Angaben der St. Galler Kantonspolizei vollkommen offen. Es sei nicht auszuschließen, dass dies zufällig geschah. Derzeit ist auch immer noch unklar, von wo der Schuss abgegeben wurde. Alles ist möglich, sagt der Sprecher der Kantonspolizei, Bertrand Hug.
Polizei ermittelt in der Schweiz und Vorarlberg
Aus diesem Grund ermittelt auch das Landeskriminalamt in Vorarlberg. Dort sind bislang jedoch noch keine Hinweise eingegangen. Auch in der Schweiz hab es bislang keine entscheidenden Hinweise. Klar dürfte mittlerweile nur sein, dass es sich um ein Kleinkalibergeschoss gehandelt haben muss, sagt Hug. Die 46-jährige Frau ist mittlerweile operiert worden. Das Projektil wurde aus ihrem Bein herausgeholt. Die Frau sei laut Polizei ‚über den Berg, der Schreck sitzt aber tief‘. Hug rechnet mit längeren Ermittlungen in diesem Fall.
Rückschau und Zeugenaufruf
Die 46-Jährige befand sich mit ihrer Begleitung auf der Liegewiese beim Strandbad Bruggerhorn. Um 13.45 Uhr spürte sie plötzlich einen Schmerz im linken Unterschenkel und stellte eine stark blutende Wunde fest. Diese stammt offensichtlich von einem Projektil aus einer Schusswaffe.
Die Polizei sucht Zeugen, die zu folgenden Fragen Angaben machen können: Sind im grösseren Umkreis des Bruggerhorns Personen aufgefallen, die mit einer Waffe hantiert oder damit herum geschossen haben? Wo wurde ein Schussgeräusch wahrgenommen? Hinweise zu diesem Vorfall sind erbeten an die Polizeistation St. Margrethen, Telefon +41 58 229 77 40, oder an das Landeskriminalamt Bregenz, Telefon +43 59 133 80 3333.

