Hochwasserschutz am Rhein wird konkret

Die Planungen zur Regulierung des Rheins zum Schutz vor Hochwasser nehmen langsam konkrete Formen. Unter dem Namen „Rhesi“, für Rhein - Erholung und Sicherheit, sollen künftig alle Aktivitäten zusammengefasst werden.

Ziel von Rhesi ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang des Rheins zwischen Feldkirch und Höchst. Die Abflusskapazität soll von derzeit 3.100 Kubikmeter pro Sekunde auf 4.300 erhöht werden. Bei einem Hochwasserereignis dieser Größenordnung würde auf Vorarlberger Seite ein Schaden von rund 2,7 Milliarden Euro entstehen, sagte der Leiter der Internationalen Rheinregulierung, Markus Mähr.

In einem ersten Schritt sind Grundsatzgespräche geplant, mit Gemeinden, Tourismus und Umweltschützern geplant. Aus diesen Gesprächen sollen sich Impulse für die weitere Planung ergeben. Bis Ende des Jahres soll feststehen, ob der Schutz etwa durch Flussaufweitungen oder Außendammerhöhungen erfolgt. Im Rahmen einer Wanderausstellung werden die Anrainer in den Projektgebieten informiert.

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